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v26.3

Einsatzszenarien

DiKAS passt sich an jeden Betrieb an — vom kleinen Kiosk mit einem einzigen Tablet über das Tattoo-Studio mit Online-Terminen bis zum Club mit 20 Kassen und NFC-Kartensystem. Auf dieser Seite zeigen wir typische Einsatzszenarien mit konkreten Hardware-Empfehlungen und den passenden DiKAS-Modulen.


Szenario 1: Kleiner Kiosk / Imbiss

Betrieb: Döner-Imbiss „Yildiz" mit einem Tresen, 2 Mitarbeiter, reiner Direktverkauf.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Kasse 1× Android-Tablet (10") DiKAS MAUI-App, wandmontiert hinter dem Tresen
Drucker 1× Bondrucker (ESC/POS) Epson TM-T20III oder Star TSP143
TSE 1× TSE-Modul Swissbit oder Epson TSE (USB oder microSD)
EC-Terminal Tap-to-Pay (SoftPOS) Direkt am Tablet integriert (NFC) — keine Zusatzhardware nötig

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Tischbetrieb Aus (nur Direktverkauf)
Küchemonitor Aus
Lieferservice Aus
Zeiterfassung Optional
Artikelgruppen 3–5 (Döner, Getränke, Beilagen, Extras)
Mitarbeiter 2 (PIN-Wechsel)
DATEV-Export Modus „Tagesabschluss"

Ablauf

Kunde kommt → Kellner wählt Artikel → „Zahlen" → Bar/Karte → Bon gedruckt → fertig

Kosten: Minimal — ein Tablet + Drucker + TSE. Kein Server, kein PC, kein Router nötig (Tablet arbeitet standalone mit SQLite).


Szenario 2: Café mit Theke und Sitzplätzen

Betrieb: Café „Bohne & Blatt" mit Theke (Direktverkauf) und 12 Sitzplätzen (Tischbetrieb), 4 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Kasse 1 1× Touch-PC (15") Hauptkasse an der Theke
Kasse 2 1× Android-Tablet (10") Für Tischbestellungen (mobil)
Drucker 1× Bondrucker An der Theke
TSE 1× TSE-Modul Am Touch-PC
EC-Terminal 1× ZVT-Terminal Festverdrahtet an der Theke

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Tischbetrieb An (12 Tische in 2 Gruppen: Innen + Fenster)
Direktverkauf An (für Theke)
Küchemonitor Aus (kleine Karte, kein Küchenbetrieb)
Kundenguthaben An (Stammkunden-Programm)
Punkte An (10. Kaffee gratis)
Zeiterfassung An
Artikel ~30 (Kaffee, Kuchen, Frühstück, Getränke)

Ablauf

Thekenverkauf:

Kunde bestellt am Tresen → Direktverkauf → Bar/Karte → Bon

Tischbetrieb:

Gast setzt sich → Kellner nimmt Bestellung auf Tablet auf
→ Positionen werden dem Tisch zugeordnet → Kellner kassiert am Tisch

Stammkunden:

Frau Weber kommt jeden Morgen → NFC-Karte scannen → Kundenguthaben
→ 10. Besuch: Gratis-Kaffee über Punkte-System


Szenario 3: Restaurant mit Tischbetrieb

Betrieb: Restaurant „Bella Vista" mit 60 Sitzplätzen, Küche, Bar, 8 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Hauptkasse 1× Touch-PC (15") Am Empfang/Tresen
Kellner-Tablets 3× Android-Tablets (8") Bestellaufnahme am Tisch
Küchemonitor 1× Monitor (22") + Mini-PC In der Küche
Bar-Monitor 1× Monitor (15") + Mini-PC An der Bar
Bondrucker Küche 1× ESC/POS-Drucker Backup für Küchemonitor
Bondrucker Bar 1× ESC/POS-Drucker Getränke-Bons
Bondrucker Kasse 1× ESC/POS-Drucker Kassenbelege
TSE 1× TSE-Modul Am Haupt-PC
EC-Terminal 1× ZVT-Terminal Am Tresen
Router 1× WLAN-Router Für Tablet-Verbindung

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Tischbetrieb An (15 Tische in 3 Gruppen: Gastraum, Nische, Fenster)
Küchemonitor An (getrennt: Küche = Speisen, Bar = Getränke)
Gangsteuerung An (Vorspeise, Hauptgang, Dessert)
Reinigungspflicht An
Reservierungen An
Kellnerrechte Differenziert (Kellner, Oberkellner, Schichtleiter)
Zeiterfassung An
DATEV-Export Modus „Pro Bon" oder „WGR"
Artikel ~80 (Speisekarte + Getränkekarte)

Ablauf

Gäste kommen → Empfang weist Tisch zu → Tisch wird rot (belegt)
→ Kellner nimmt Bestellung auf Tablet auf → Gang 1 geht an Küche
→ Küchemonitor zeigt Bestellung → Koch markiert „Fertig"
→ Kellner serviert → Gangwechsel → Gang 2 geht an Küche
→ Gäste möchten zahlen → Kellner kassiert am Tisch
→ Tisch wird violett (Reinigung) → Mitarbeiter reinigt → Tisch grün

Szenario 4: Biergarten mit Tischen und Direktverkauf

Betrieb: Biergarten „Zum Kastanienbaum" mit 120 Sitzplätzen (30 Tische), Selbstbedienungstheke, saisonal (April–Oktober), 12 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Hauptkasse 1× Touch-PC (15") Am Ausschank
Thekenkasse 1× Touch-PC (15") Essen-Ausgabe
Kellner-Handys 4× Android-Smartphones (6") Bestellaufnahme im Garten
Küchendrucker 1× ESC/POS-Drucker In der Küche
Bondrucker 2× ESC/POS-Drucker Je einer pro Kasse
TSE 1× TSE-Modul Am Haupt-PC
EC-Terminals 2× ZVT-Terminal Je einer pro Kasse
Outdoor-Router 1× Outdoor-WLAN-AP Abdeckung im Garten

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Tischbetrieb An (30 Tische in 4 Gruppen: Kastanie, Wiese, Pavillon, Spielplatz)
Direktverkauf An (Selbstbedienungstheke)
Küchendrucker An (nur Speisen, Getränke direkt am Ausschank)
Preisregeln Happy Hour 15:00–17:00 (Getränke −20 %)
Kundengruppen Stammtisch-Verein (eigene Preise)
Zeiterfassung An (viele Aushilfen)
DATEV-Export Modus „Tagesabschluss"

Besonderheiten

  • Smartphones statt Tablets: Kellner laufen durch den Garten — Handys passen in die Schürze
  • Hybrid-Betrieb: Selbstbedienung an der Theke (Direktverkauf) + Tischservice im Garten
  • Saisonbetrieb: Mitarbeiter werden im Frühjahr angelegt, im Herbst deaktiviert
  • Outdoor-WLAN: Stabiles WLAN im gesamten Garten ist Pflicht

Szenario 5: Pizzeria mit Lieferservice

Betrieb: Pizzeria „Napoli" mit 8 Tischen, 3 Lieferfahrern, GloriaFood-Anbindung, 6 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Hauptkasse 1× Touch-PC (15") Am Tresen (Bestellannahme + Kasse)
Küchemonitor 1× Monitor (22") + Mini-PC In der Küche
Lieferdrucker 1× ESC/POS-Drucker Für Lieferscheine
Bondrucker 1× ESC/POS-Drucker Kassenbelege
TSE 1× TSE-Modul Am Haupt-PC
EC-Terminal 1× ZVT-Terminal Am Tresen
Fahrer-Handys 3× Smartphones Private Handys, Route per WhatsApp

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Tischbetrieb An (8 Tische)
Lieferservice An
Lieferzonen 3 Zonen (Innenstadt 2 €, Stadt 4 €, Umland 6 €)
Kostenfreie Lieferung Ab 25 €
GloriaFood Angebunden (automatische Bestätigung an)
Routenoptimierung An (Valhalla)
WhatsApp-Routen An
Küchemonitor An
Standard-Lieferzeit 40 Min.

Ablauf (Lieferung)

Online-Bestellung kommt rein (GloriaFood)
→ Automatisch bestätigt → Küchenbons gedruckt
→ Küche bereitet zu → „Fertig" markiert
→ Lieferservice-Tab: Bestellung „Bereit"
→ 3 Bestellungen gesammelt → Route optimiert
→ Fahrer Tom zugewiesen → Route per WhatsApp gesendet
→ Dispatch → Belege werden erstellt → Tom fährt los
→ Alle zugestellt → „Abgeschlossen"

Szenario 6: Discothek / Club

Betrieb: Club „Neon" mit 3 Bars, 800 Gäste-Kapazität, NFC-Kartensystem, 15 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Eingangskasse 1× Touch-PC (15") Einlass + Kartenausgabe
Bar-Kassen 3× Touch-PC (15") Je eine pro Bar
NFC-Leser 4× USB-NFC-Reader An jeder Kasse
Bondrucker 4× ESC/POS-Drucker Je einer pro Kasse
TSE 1× TSE-Modul Am Server
EC-Terminal 1× ZVT-Terminal Am Eingang (Kartenaufladung)
Server 1× Mini-PC Zentral, alle Kassen verbunden
Router 1× Gigabit-Switch + WLAN Netzwerk für alle Geräte

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Disco-Modul An
NFC-Kartensystem An (Gäste-Tische über Karten)
Kundenguthaben An (Prepaid-Karten)
Tischbetrieb Nur NFC-Gäste-Tische (keine festen Tische)
Direktverkauf An (Bar-Verkauf)
Preisregeln Happy Hour 22:00–23:00
Zeiterfassung An (Nachtschicht über Mitternacht)
Disco-Eintritt Konfiguriert (Eintritt, Mindestverzehr, Freigeld)

Ablauf

Gast kommt → Einlasskasse: Eintritt kassieren + NFC-Karte ausgeben
→ Optional: Karte mit Guthaben aufladen (z. B. 50 €)
→ Gast geht an Bar → NFC-Karte scannen → Getränk buchen
→ Guthaben wird abgezogen (oder Kredit)
→ Am Ende: Gast zahlt Restbetrag → Karte einziehen
→ Nachtschicht: Tagesabschluss um 06:00 (Geschäftstag-Logik)

Besonderheiten

  • Nachtbetrieb: DiKAS rechnet über Mitternacht korrekt (Geschäftstag 06:00–05:59)
  • NFC-Prepaid: Schnelle Abwicklung an der Bar (keine Bargeldsuche im Dunkeln)
  • Mehrere Kassen: Alle verbunden über einen zentralen Server
  • Disco-Statistik: Gästeanzahl, Eintrittseinnahmen, Getränkestatistik

Szenario 7: Food Truck / Streetfood-Stand

Betrieb: Food Truck „Curry Corner" auf Wochenmärkten und Events, 1–2 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Kasse 1× Android-Smartphone (6") DiKAS MAUI-App, in der Schürze
Drucker 1× mobiler Bluetooth-Drucker Star SM-L200 oder ähnlich
TSE 1× microSD-TSE Im Smartphone (oder USB-TSE am Drucker)
EC-Terminal Tap-to-Pay (SoftPOS) Smartphone selbst als EC-Terminal

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Tischbetrieb Aus
Direktverkauf An
Artikel 8–12 (Currywurst, Pommes, Getränke)
Preisregeln Event-Preise vs. Markt-Preise (über Kundengruppen)
Tap-to-Pay (SoftPOS) An

Besonderheiten

  • Komplett mobil: Smartphone + Bluetooth-Drucker — passt in einen Rucksack
  • Offline-fähig: DiKAS MAUI-App mit SQLite arbeitet ohne Internet
  • Tap-to-Pay: Kein separates EC-Terminal nötig — Smartphone ist das Terminal
  • Wechselnde Standorte: Keine feste Installation, alles tragbar

Szenario 8: Werkstatt mit Café

Betrieb: Fahrradwerkstatt „Speiche" mit angeschlossenem Café, 3 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Werkstatt-Kasse 1× Touch-PC (15") Auftragsannahme + Kasse
Café-Tablet 1× Android-Tablet (10") Café-Verkauf
Label-Drucker 1× ESC/POS-Drucker Auftrags-Etiketten (Code128)
Bondrucker 1× ESC/POS-Drucker Kassenbelege
TSE 1× TSE-Modul Am Touch-PC
EC-Terminal 1× ZVT-Terminal Für beide Bereiche

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Werkstatt-Modul An
Direktverkauf An (Café + Ersatzteile)
Werkstatt-Status Neu → In Arbeit → Pausiert → Fertig → Abgerechnet
Label-Druck An (Code128-Barcode pro Auftrag)
Zeiterfassung An
Kundenverwaltung An (Stammdaten, Fahrrad-Historie)

Ablauf

Kunde bringt Fahrrad → Werkstatt-Auftrag anlegen
→ Label mit Barcode drucken → ans Fahrrad hängen
→ Mechaniker arbeitet → Arbeitszeit + Material erfassen
→ Fertig → Kunde benachrichtigen
→ Kunde holt ab → Rechnung (Arbeitszeit + Material + Café)
→ Zahlung → Auftrag abgeschlossen

Szenario 9: Catering-Unternehmen

Betrieb: Catering „Festtafel" für Events und Firmenkunden, 5 Mitarbeiter.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Büro 1× PC mit Browser Admin, Angebote, Rechnungen
Event-Kasse 1× Android-Tablet (10") Mobile Kasse vor Ort
Drucker 1× mobiler Bluetooth-Drucker Für Bons vor Ort
TSE 1× microSD-TSE Im Tablet
EC-Terminal Tap-to-Pay (SoftPOS) Mobil, direkt am Tablet

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Tischbetrieb Aus (oder: 1 „Tisch" pro Event)
Kundenverwaltung An (Firmenkunden mit Adressen)
Rechnungen An (Sammelrechnungen, Netto-Modus)
Abos An (regelmäßige Lieferungen, z. B. Mittagessen)
Mahnwesen An (säumige Firmenkunden)
DATEV-Export An (Modus „Nach Rechnung")
Kredit An (Firmenkunden auf Rechnung)
Ausgaben An (Einkäufe für Events)

Ablauf

Firmenkunde bestellt Catering für 50 Personen
→ Angebot erstellen → Kunde bestätigt
→ Einkauf: Ausgaben erfassen (Lebensmittel, Deko)
→ Event-Tag: Mobile Kasse vor Ort
→ Buchungen auf Kundenkonto (Kredit)
→ Nach Event: Sammelrechnung erstellen → per E-Mail senden
→ Zahlung per Überweisung → Rechnung als bezahlt markieren

Szenario 10: Tattoo-Studio / Salon mit Terminbuchung

Betrieb: Tattoo-Studio „Schwarze Nadel" mit 3 Künstlern und einem Piercing-Platz. Kunden buchen online einen Termin bei einem bestimmten Künstler; abgerechnet wird nach der Sitzung.

Dasselbe Muster passt für Friseur- und Kosmetiksalons, Nagelstudios, Physiotherapie und Massagepraxen — überall dort, wo nicht ein Tisch gebucht wird, sondern eine Person für eine Zeitspanne.

Hardware

Gerät Typ Beschreibung
Empfangs-Kasse 1× Touch-PC (15") Terminkalender + Kasse
Bondrucker 1× ESC/POS-Drucker Kassenbelege
TSE 1× TSE-Modul Am Touch-PC
EC-Terminal 1× ZVT-Terminal Kartenzahlung

Mehr braucht es nicht: Küchendrucker, Tischplan und Servicebereiche bleiben aus.

DiKAS-Konfiguration

Einstellung Wert
Betriebsart (Begriffe für Buchungen) Salon & Studio — es heißt dann „Plätze" und „Termine"
Reservierungen An
Ressourcen Je Künstler eine Personen-Ressource, dazu eine Sache „Piercing-Platz"
Online buchbar An jeder Ressource, die der Kunde selbst buchen darf
Online-Termine „Gast wählt Ressource" — der Kunde wählt seinen Künstler
Dienstplan An — er bestimmt, wann welcher Künstler buchbar ist
Zeiterfassung An
Anzahlung bei Online-Reservierung z. B. 50 € — sichert den Termin ab
Kundenverwaltung An (Stammdaten, Historie früherer Sitzungen)

Ablauf

Künstler bekommt seine Schicht im Dienstplan → veröffentlichen
→ Kunde öffnet die Terminseite → Künstler wählen → freien Termin wählen
→ Anzahlung online zahlen → Termin ist verbindlich
→ Kunde kommt → „Gast platzieren" an der Kasse
→ Anzahlung landet als Guthaben auf dem Kundenkonto
→ Sitzung → Leistung buchen (Stunden, Motivgröße, Piercing-Schmuck)
→ mit Kundenguthaben verrechnen → Restbetrag kassieren
→ Beleg mit TSE-Signatur

Besonderheiten

  • Der Dienstplan ist der Terminkalender. Eine Personen-Ressource ist nur dann buchbar, wenn für den Künstler an diesem Tag eine veröffentlichte Schicht steht. Genehmigter Urlaub und eine genehmigte Krankmeldung ziehen automatisch ab (ein nur beantragter Urlaub noch nicht) — ein kranker Künstler verschwindet aus der Online-Buchung, ohne dass jemand die Terminseite anfasst. Ein Entwurf im Dienstplan reicht dafür nicht.
  • Pausen exakt abbilden: Der Dienstplan kennt nur die Dauer einer Pause, nicht ihre Lage. Wer die Mittagspause genau aussparen will, legt für die Person eine Sperrzeit über diese Zeit an.
  • Puffer zwischen Terminen: Aufräumen, Desinfizieren, Nachgespräch — die Pufferzeit wird an der Ressource oder als Vorgabe an ihrer Gruppe gepflegt und bei jeder Verfügbarkeitsprüfung neu gelesen.
  • Die Anzahlung rechnet pro Person. Bei einem Termin für eine Person ist das genau der Anzahlungsbetrag. Erscheint der Kunde nicht, kann das Studio sie einbehalten oder erstatten.
  • Wo die Anzahlung landet: Beim Gast platzieren wird sie dem Kundenkonto als Guthaben gutgeschrieben — der Termin hat ja keinen Tisch, auf den eine Gutschrift gehen könnte. Beim Kassieren wird sie als Zahlart Kundenguthaben verrechnet. Hat der Gast online ohne Kundenkonto gebucht, legt DiKAS aus Name und E-Mail der Reservierung eines an; eine vorhandene Kundenkarte mit derselben E-Mail wird wiederverwendet.
  • Umbuchen per Griff: Verschiebt sich ein Termin, zieht das Personal den Balken im Buchungskalender auf eine andere Zeit oder einen anderen Künstler.

→ Einrichtung im Detail: Ressourcen & Buchungskalender · Tischreservierung · Dienstplan


Hardware-Übersicht

Kassengeräte

Gerätetyp Preis-Range Vorteile Nachteile Empfohlen für
Android-Tablet (8–10") 150–400 € Günstig, mobil, Kamera Kleiner Bildschirm Kellner, Food Truck, kleine Betriebe
Android-Smartphone (6") 200–500 € Hosentaschen-tauglich Sehr kleiner Bildschirm Biergarten-Kellner, Food Truck
Touch-PC (15") 400–800 € Großer Bildschirm, robust Stationär Hauptkasse, Theke, Bar
Mini-PC + Monitor 300–600 € Flexibel, Monitor-Größe wählbar Zwei Geräte Küchemonitor, Büro

Drucker

Typ Preis-Range Verbindung Empfohlen für
ESC/POS Netzwerk 200–400 € LAN/WLAN Stationäre Kassen, Küche
ESC/POS USB 150–300 € USB Einzelplatz
Bluetooth mobil 200–350 € Bluetooth Food Truck, Biergarten
Label-Drucker 150–250 € LAN/USB Werkstatt (Barcode-Etiketten)

EC-Terminals

Typ Preis-Range Verbindung Empfohlen für
ZVT-Terminal 300–500 € + Gebühren LAN/WLAN Stationäre Kassen (höchste Zuverlässigkeit)
Tap-to-Pay (SoftPOS) 0 € Zusatzhardware + Gebühren Android-Gerät (NFC) Minimales Setup — das Kassengerät selbst ist das Terminal

TSE (Technische Sicherheitseinrichtung)

Typ Preis-Range Verbindung Empfohlen für
USB-TSE 100–200 € USB Touch-PC, Mini-PC
microSD-TSE 100–200 € microSD Android-Tablet/Smartphone
Netzwerk-TSE 300–500 € LAN Mehrere Kassen (1 TSE für alle)

Entscheidungshilfe: Was brauche ich?

Nach Betriebsgröße

Betriebsgröße Kassen Server Empfohlenes Setup
1–2 Mitarbeiter 1 Tablet Keiner (Standalone) Android-Tablet + Bluetooth-Drucker
3–5 Mitarbeiter 1–2 Geräte Optional Touch-PC + Tablet + LAN-Drucker
6–15 Mitarbeiter 2–5 Geräte Ja (Mini-PC) Touch-PCs + Tablets + Küchemonitor
15+ Mitarbeiter 5+ Geräte Ja (Server) Vollausbau mit Netzwerk-TSE

Nach Feature

Feature Mindest-Hardware
Direktverkauf 1 Tablet + 1 Drucker
Tischbetrieb 1 Tablet/PC + WLAN-Router
Küchemonitor + 1 Monitor + Mini-PC
Lieferservice + Smartphones für Fahrer
NFC-Karten (Disco) + NFC-Leser pro Kasse
Werkstatt + Label-Drucker
EC-Karte + EC-Terminal (ZVT) oder Tap-to-Pay (SoftPOS) auf dem Android-Gerät
Mehrere Kassen + Server + Netzwerk

Häufige Fragen

Brauche ich einen Server? Nur bei mehreren Kassen. Ein einzelnes Android-Tablet arbeitet standalone mit SQLite — kein Server, kein Internet nötig.

Funktioniert DiKAS ohne Internet? Ja. Die MAUI-App auf Android arbeitet komplett offline. Online wird nur benötigt für: GloriaFood-Bestellungen, Routenoptimierung, DATEV-E-Mail-Versand, FinTS-Banking.

Kann ich später aufrüsten? Ja. DiKAS ist modular — starten Sie mit einem Tablet und erweitern Sie nach Bedarf um Küchemonitor, Lieferservice, weitere Kassen etc.

Welche Android-Version brauche ich? Android 10 oder neuer. Empfohlen: Android 12+.

Kann ich vorhandene Hardware nutzen? Ja. DiKAS läuft auf jedem Android-Gerät (Tablet/Smartphone) oder im Browser (Touch-PC mit Chrome/Edge). Bestehende ESC/POS-Drucker und ZVT-Terminals werden unterstützt.

Was kostet die DiKAS-Software? DiKAS bietet verschiedene Lizenzmodelle — vom Einzelplatz bis zur Unternehmenslizenz. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.